Dinge an die wir wirklich glauben:

 - Architektur ist Licht, Architektur ist Raum und Architektur muss Spaß machen
- Raum, Liebe, Zukunft, Glück
- Raum ist in der kleinsten Hütte


Projekte


Gross Borstel

Neubau von 17 Wohneinheiten

Das 2240 qm große Grundstück östlich der Tarpenbeck war ursprünglich als Strassenerweiterungsfläche vorgesehen und wurde von der Stadt Hamburg über ein Auswahlverfahren an die neu gegründete "opdeDeel Wohngenossenschaft e.G"  verkauft. In Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachplanungsämtern und der Wohngenossenschaft wurde ein vorhabenbezogener B-Plan erstellt und drei Wohnhäuser in Holzmassivbauweise im KfW40 Effizienzhausstandard mit insgesamt 1213 qm Wohnfläche entwickelt. Jede der 17 Wohnungen besitzt mindestens eine (Dach-) Terrasse. Außerdem erfüllen alle Grundrisse die Richtlinien der Hamburgischen Investitions- und Förderbank. Die Bauzeit für die 1637 qm BGF betrug - von Baubeginn bis zur Fertigstellung - lediglich 12 Monate. Zum Einsatz kamen ausschließlich zertifizierte baubiologisch und nachhaltige Baumaterialien. Die Entwässerung der extensiv begrünten Dächer wird offen über das Grundstück geführt und regeneriert damit die Erdkollektoren für die Wärmeerzeugung der Wärmepumpe. Durch unterschiedlich große Wohnungstypen und eine Gemeinschaftsfläche entsteht eine natürliche Vielfalt und erzeugt so ein lebendiges Miteinander von Alt und Jung, Alleinstehenden, Paaren, WG’s und Familien.


Hamburg - Nienstedten

Kernsanierung und Erweiterung Wohnhaus

Das Rotklinkerhaus aus den 1930er Jahren wurde kernsaniert und der Dachstuhl wärmedämmtechnisch auf den neuesten Stand gebracht und bis auf den Spitzboden ausgebaut. Nördlich wurde ein neuer Wohntrakt in Holzständerbauweise dem Bestand hinzugefügt.
Da die baurechtliche Ausnutzung des Grundstückes in Bezug zu seiner Grundfläche keinen allzu grossen Spielraum mehr bot, entschieden sich die Bauherren für eine 1,5-geschossige Variante des Anbaus. Dieser 30 qm neue Wohn- und Essbereich erzielt seine Großzügigkeit durch sein ungewöhnliches Raumvolumen von bis zu 4,80 m Höhe.


Hamburg - Groß Flottbek

Anbau bzw. Verbindungstrakt

Der unterkellerte Hozständer-Anbau dient als neue Eingangssituation und ermöglicht die Verbindung zwischen einem Wohn- und einem kleineren Atelierhaus. Die Pfostenriegel-Konstruktion der Südfassade ist mit Glaselementen versehen, die Nordfassade vollflächig mit Lärchenholz verblendet und schirmt dadurch die idyllische Atmosphäre des Innenhofs nach außen hin ab. Das Dach wurde -im Gegenzug für die Erlaubnis ausserhalb des Baufensters zu bauen- als Gründach ausgeführt.


Objekte


Sitzbankserie

skandinavische Mixtur aus Altona

Wir haben uns einen dänischen Stuhlklassiker zum Vorbild genommen, verlängert und mit einer zusätzlichen Funktion versehen. Herausgekommen ist ein Möbelstück, welches dem begrenzten Wohnraum eine kreative Lösung entgegensetzt: Stauraum und Sitzmöbel in Einem. Klappe auf, Sachen rein, fertig aufgeräumt!


Pimp my Lodge

Umkleide- und Lagerhäuschen mit Charme

Statt banaler Umkleidekabinen ersetzt dieses Häuschen durch seine geschickte Platzierung im Raum die Abgrenzung zu einem rückwärtigen Lagerraum. Die Grundkonstruktion besteht aus vormontierten Holzdielen, das Innenleben aus Gipskarton und die Außenhaut aus einem breit gefächerten Materialmix. Für Sleeping Dogs, ehemals Concept Store im Stilwerk Hamburg.


Treppenstiege

funktional und gestalterisch anspruchsvolles Treppenelement

Die Eichenholztreppe ermöglicht die Verbindung von zwei kleinen zu einer großen Wohneinheit. Unter und über ihr befindet sich Platz für Stauraum und Ablagefläche. Der Entwurf zeichnet sich durch ein einheitliches Fugenbild der Wandpaneele aus.


Kontakt


Kontakt & Impressum:

UDGD Architekten
Wendt & Dürr PartGmbB


Ruhrstr. 62
22761 Hamburg

Tel.: 040 - 46 65 23 33
Fax.: 040 - 46 65 23 34
info@udgd.de

St.Nr.: 41/664/03370
Partnerschaftsregister: PR 1157

Gesellschaftsverzeichnis der
Hamburgischen Architektenkammer Nr.: GV00915


über udgd:

Ursprünglich verbarg sich hinter diesem Buchstabenkürzel das Design- und Architekturlabel Union der guten Dinge. Dieses Büro, ein formloser Zusammenschluss von Künstlern und Architekten, wurde von Sebastian Dürr mitbegründet und arbeitete schwerpunktmäßig im Interior-Bereich.

Durch diverse Um- und Anbauprojekte verlagerte sich die Ausrichtung mehr und mehr in Richtung Architektur. Mittlerweile ist der Holzbau - neben dem Massivbau - ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit geworden, dem wir gerne auch in zukünftigen Projekten mehr Aufmerksamkeit widmen wollen.

Die ursprüngliche Arbeits- und Herangehensweise aus der Anfangszeit haben wir uns erhalten und zu unserem Credo gemacht: unkonventionell im Ansatz, gestalterisch ansprechend und handwerklich durchdacht. Zusammen mit unseren Bauherren entstehen dabei Häuser, die stets ihren eigenen, besonderen und individuellen Charme entfalten...

 

unsere Haltung:

Betrachtet man den Wohnungsbau der letzten fünfzig Jahre, lassen sich zwei konträre Entwicklungen ablesen: der Energieverbrauch pro Quadratmeter Gebäude sinkt zwar kontinuierlich, die Wohnfläche pro Kopf jedoch steigt; heute beansprucht eine Person durchschnittlich 40 Quadratmeter Wohnfläche. Noch dazu sind die Preise in den letzten zehn Jahren auf den Immobilienmärkten der Ballungsräume förmlich explodiert.

Unsere Empfehlung lautet: “Small House Movement“ oder schlicht “Wohnraumdiät". – 95 Quadratmeter für Vier? – Wichtig für uns ist: es gibt einen Unterschied zwischen räumlicher Qualität und räumlicher Quantität. Reduktion und Konzentration können sich als Mehrwert erweisen.

 


Sebastian Dürr

geb. 1974 in Freiburg

Kurzvita:
- Zimmererlehre in Süddeutschland und mehrjährige Tätigkeit in diesem Handwerk
- Architekturstudium in Hamburg (HCU) und Bordeaux (EAP), 2000-2006
- Diplom 2006
- Mitarbeit in verschiedenen Hamburger Architekturbüros

 

Matthias Wendt

geb. 1975 in Eisenhüttenstadt

Kurzvita:
- Praktikas und Tätigkeit im Bauhandwerk
- Architekturstudium in Hamburg (HCU), 2000-2007
- Diplom 2007
- Mitarbeit in mehreren Architekturbüros, unter anderem bei Plan R